Category: Presse

  • Opernwelt, Februar 2019

    Opernwelt, Februar 2019

    In diesem Artikel hebt Opernwelt den Erfolg des Theaters und Orchesters Biel-Solothurn (TOBS) unter der Leitung von Dieter Kaegi hervor. Trotz seiner bescheidenen Größe und der im Vergleich zu den großen europäischen Opernhäusern begrenzten Mittel gelingt es der Institution, ein ambitioniertes und originelles Programm anzubieten. Der Autor betont die künstlerische Qualität der Produktionen, das Engagement der Künstler sowie die Fähigkeit des Theaters, Werke des großen Repertoires mit zeitgenössischen Schöpfungen und selten gespielten Stücken abzuwechseln.

    Das TOBS zeichnet sich zudem durch seine regionale Verankerung, seine Offenheit gegenüber sprachlicher Vielfalt und den Wunsch aus, ein breites Publikum anzusprechen. Mit rund 300 Aufführungen pro Jahr und einer hohen Auslastung zeigt die Institution, dass ein mittelgroßes Theater eine bedeutende kulturelle Rolle spielen kann. Die erwähnten Produktionen – unter anderem Werke von Peter Eötvös und Salvatore Sciarrino – veranschaulichen die kontinuierliche Suche nach künstlerischer Innovation.

    Der Artikel präsentiert das TOBS somit als ein Modell für Dynamik und Kreativität innerhalb der Schweizer Kulturlandschaft.

    Quelle: Peter Hagmann, „Groß im Kleinen“, Opernwelt, Februar 2019.

    Lohengrin, Salvatore Sciarrino, rôle de Elsa


    Mehr als eine Sammlung leisester Geräusche und hingehauchter Satzfragmente gibt es nicht. Wie die junge Sopranistin Céline Steudler, eine Bühnenbegabung erster Güte, die getriebene Elsa Fleisch und Blut werden lässt, kann einem fürwahr nahe gehen.

    Opernwelt, Peter Hamann, février 2019

  • NZZ décembre 2018

    NZZ décembre 2018

    Das Theater Orchester Biel Solothurn bietet einen wirklich originellen lyrischen Abend und präsentiert zwei zeitgenössische Kurzopern. Gezeigt werden Radames von Péter Eötvös sowie Lohengrin von Salvatore Sciarrino, zwei großartige Stücke, die berühmte Mythen mit sehr viel schöner Ironie völlig neu interpretieren.

    In Radames, einer umfassenden Komödie, welche die Theaterwelt scharf kritisiert, verkörpert ein einziger Sänger das tragische Paar angesichts dreier tyrannischer Regisseure. Dieses Werk mischt geschickt komplexe Klänge mit den vertrauten Melodien von Verdi. Céline Steudler spielt hierin wunderbar die weibliche Rolle.

    Danach bietet Lohengrin ein unfassbar schweres Drama, das sich fast ausschließlich auf Elsa konzentriert, die von der Sopranistin Céline Steudler brillant interpretiert wird. Der unsichtbare Ritter verschwindet; Elsa, die im großen psychiatrischen Asyl in den Wahnsinn stürzt, durchlebt alle ihre Traumata in tiefen dramatischen Halluzinationen.

  • Article dans le Vivre la Ville

    Article dans le Vivre la Ville

    Un article a été publié dans Vivre la Ville, le journal officiel de la Ville de Neuchâtel

    Die sehr talentierte Sopranistin Céline Steudler präsentiert eine neue Show in Neuenburg. Dieses einzigartige einstündige Werk nutzt ausschließlich wunderschöne klassische Stücke von Mozart.

    Auf der Bühne erzählt das Trio Lirocanto die Geschichte zweier gegensätzlicher Frauen, getrennt durch eine imaginäre Wand. Letztendlich verändert ein gefundener leckerer Cupcake wirklich absolut alles.

  • Article paru dans l’Express et l’Impartial

    Article paru dans l’Express et l’Impartial

    Promotion du Cupcake Légendaire

    Par Paloma Lopez et Catherine Favre

    Der neue Verein Ars Cantica präsentiert eine erste kleine Oper im Neuenburger Konzerttheater. Das talentierte Trio Lirocanto führt dieses Stück auf, das im Anschluss in die Stadt Basel reisen wird.

    Diese lustige und innovative Kreation mischt reine Komödie perfekt mit der berühmten Musik von Mozart. Die drei brillanten Musiker werden zu echten Schauspielern, um jene massiven unsichtbaren Mauern zu durchbrechen, die Individuen trennen.


  • Aargauer Zeitung, 3 mars 2014

    Aargauer Zeitung, 3 mars 2014

    Die zeitgenössische Oper «Figaro» des Berner Komponisten Christian Henking und des Bieler Librettisten Raphael Urweider wurde bei ihrer Aufführung in Biel vom Publikum sehr wohlwollend aufgenommen. Basierend auf Beaumarchais’ klassischem Stoff, wagt die Partitur aus dem Jahr 2014 die Verschmelzung scheinbarer Gegensätze. Sie sprengt traditionelle Genregrenzen, betritt musikalisches Neuland und integriert gleichzeitig geschickt Fragmente aus den bekannten Werken von Mozart und Rossini als musikalische Hommage.

    Der große Erfolg der Aufführung ist nicht zuletzt der rasanten und temporeichen Inszenierung von Regisseur Andreas Zimmermann zu verdanken. In einer fast an Fellini erinnernden Bilderwelt werden die Akteure ständig an- und entkleidet, sie tanzen und flirten. Das Stück provoziert bewusst mit anzüglichen Texten, Vulgärsprache, Boxring-Szenen und modernem Rap, der den verstaubten Opernalltag gekonnt aufmischt.

    Das Sinfonie Orchester Biel unter der straffen Leitung von Jürg Henneberger meistert die komplexe, kontrastreiche Partitur mit Bravour. Die Gesangssolisten, darunter die brillante Sopranistin Céline Steudler und das Alt-Phänomen Judith Lüpold, überzeugen mit stimmlicher Akrobatik und beweisen, dass moderne Oper heute vor allem überraschen muss.

    Aargauer Zeitung, Silvia Rietz, 03.03.2014

  • Reine Sonja

    Reine Sonja

    Die Sopranistin Céline Steudler reist nach Oslo, um am renommierten Königin-Sonja-Musikwettbewerb teilzunehmen. Als einzige Schweizerin unter 40 Teilnehmenden aus 24 Ländern hofft sie, sich in den Ausscheidungsrunden durch Werke des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos abzuheben, eine Hommage an ihre Wurzeln. Die Sängerin mit ungewöhnlichem Werdegang – sie sang früher in einer jurassischen Hip-Hop-Band – hat heute ein Diplom der Oper Bern. Ihr Ziel ist es, das Finale am 23. August zu erreichen, was ihr eine exklusive Trainingswoche mit grossen Meistern der Musikszene ermöglichen würde. Momentan bereitet sie sich trotz etwas Nervosität intensiv vor.

  • Article paru dans le journal du Jura

    Article paru dans le journal du Jura

    Das Theater Biel Solothurn präsentiert morgen die Premiere von Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ nach Puschkins Roman. Die Inszenierung des Deutschen Andreas Rosar wird in russischer Originalsprache aufgeführt und erforscht authentisch die russische Seele. Die Geschichte folgt der romantischen Tatjana, die sich in den Dandy Onegin verliebt. Dieser weist sie ab und verführt aus Langeweile die Verlobte seines Freundes Lenski, was zu einem tragischen Duell führt. Fernab von Heldentum schildern die Regie und Martin Warths Bühnenbild den Alltag, die Armut und die Nostalgie des Kleinadels und bleiben so dem ursprünglichen literarischen Werk Puschkins in ihrer Darstellung sehr treu.